Konzertberichte


Um das nächste Jahreskonzert der Stadtkapelle Wiesloch am Sonntag, den 12. Mai 2019 um 17 Uhr im Palatin Wiesloch vorzubereiten, sind am letzten Märzwochenende die ca. 60 Musiker/innen der Stadtkapelle Wiesloch zum Probenwochenende in den Odenwald gefahren. 

Ziel war zum ersten Mal das Landhaus Oberdielbach der Stadt Heidelberg, wo die Teilnehmer hervorragende Bedingungen vorfanden. Neben den Probenmöglichkeiten für das Blasorchester in der Scheune des Landhauses waren es die Unterkunft selbst und eine sehr gute Betreuung durch das Service- und Cateringpersonal des Landhauses, die zum Erfolg beitrugen.

Probewochenende 2019 (Foto: Swen Kummerow)

Dirigent Harald Weber und seine Musiker/innen hatten in den Wochen zuvor in den Registerproben die Konzertstücke so gut vorbereitet, dass in Oberdielbach nun direkt der Feinschliff im Zusammenspiel der Stücke erfolgen konnte. Auf dem Programm des Konzertes stehen neben zeitgenössischen Originalkompositionen für symphonische Blasorchester auch Musical- und Filmmelodien.

Mit „Il Giudizio Universale“ („Das Jüngste Gericht“) von Camillo De Nardis war eine eher unbekannte, aber sehr eindrucksvolle melodramatische sinfonische Dichtung vorzubereiten. „Puszta“, das zweite große Werk des Konzerts von Jan van der Roost,

Harald Weber zauberte ungewöhnlich fesselnde Weihnachtsmusik herbei.

(kob). Als Pfarrer Hafner in der restlos gefüllten Laurentiuskirche das Orchester und alle Zuhörer mit einer Story von Hanns Dieter Hüsch begrüßte, ahnte er wahrscheinlich noch nicht, welche Überraschungen solch ein Adventsprogramm bieten kann. Nichts gegen die althergebrachten Weihnachtsmelodien in einem Adventskonzert – die hörte man, einigermaßen in dem Melodiefluss versteckt, gegen Ende des Abends! - Aber bitte auch keine Einwände gegen Neueres oder weniger Bekanntes aus adventlichem Anlass, gleichviel, ob es ein entsprechendes Namensetikett trägt oder nicht! Allemal bleibt ein großes Erstaunen, wie sich (tadellos gespielte Musik) dem aktuellen Anlass anzupassen vermag. Dabei mag es ruhig ein Geheimnis der Programmgestalter bleiben, wie sie gerade zu dieser aktuellen Stückeauswahl gelangten. Entscheidend ist die (auch von den Titeln unabhängige) Überzeugungskraft der Musikstücke selbst! Und sie verlieh dem Abend mit der Stadtkapelle Wiesloch eine vom Anfang bis zum Ende währende Überraschungsspannung.

Stadtkapelle Wiesloch Kooperationsorchester der Musikhochschule Mannheim

An der Staatlichen Musikhochschule Mannheim ist bereits ab dem Wintersemester 2016/2017 das Landeszentrum für Dirigieren Baden-Württemberg und  das Ausbildungszentrum für Blasorchesterleitung angesiedelt. Im Rahmen der Kompetenzinitiative der Hochschulen ist dies das einzige Dirigierzentrum in Baden-Württemberg.

Zur Eröffnung des Wintersemesters 2018/2019 des Landeszentrums für Dirigieren Baden-Württemberg fand unter dem Titel „AUFTAKT“ am Donnerstag, 25. Oktober 2018 mit „FLASHING WINDS – Das Festival der Bläsermusik“ eine Konzertgala der besonderen Art statt.

Die Stadtkapelle Wiesloch war vom Leiter des Ausbildungszentrums Herrn Prof. Hermann Pallhuber eingeladen an diesem besonderen Konzertereignis teilzunehmen. Für die Stadtkapelle Wiesloch unter der Leitung von Harald Weber war es eine besondere Ehre bei diesem Festival dabei zu sein; war sie unter den teilnehmenden Ensembles das einzige von einem Musikverein getragene symphonische Blasorchester mit ständiger Besetzung. Alle anderen Ensembles haben Projektcharakter.

(sk) Was war das für ein tolles Bild! Rund 45 Personen in grell-grünen Polo-Shirts mit dem Logo der Jagdfieber-Gruppe schmückten das Vereinshaus im Südtiroler Dorf Taisten um dort die Teilnehmer der Wieslocher Stadtkapelle am 3. Blasmusik-Contest im Rahmen des dortigen Oktoberfestes zu unterstützen (wir berichteten). "Gefühlt ein Viertel der Halle ist fest in Wieslocher Hand", freute sich Carsten Mittmann, der Organisator der Reise und Manager der Gruppe, über die gute Stimmung.

Begonnen hatte der Ausflug nach Taisten bereits gegen Ende der Woche vor dem Contest als sich die Musiker samt Anhang in kleinen Gruppen auf den Weg ins Pustertal machten und auf dem Weg noch den einen oder anderen Stopp einlegten, um den tollen Spätsommer in den Alpen zu genießen.

Spätestens Freitagnachmittag kamen dann alle in Taisten an, um dort die letzte Probe vor dem Auftritt - und auch die erste in Komplettbesetzung - im Proberaum der Freunde der Musikkapelle Taisten durchzuführen. "Wie es oft bei einer Generalprobe gilt: Das war das jetzt nicht optimal, aber wir können uns steigern für den morgigen Wettbewerb", so Harald Weber, der Dirigent der Stadtkapelle, der auch im Jagdfieber für die Musikalische Ausführung verantwortlich ist. Der Samstagmorgen wurde zur Erholung und für eine gemeinsame Wanderung genutzt, bevor sich die Gruppe auf den Weg ins Taistner Vereinshaus machte.

Open Air auf dem MarktplatzSchon im Vorfeld des Open Airs auf dem Marktplatz war die Terminfindung eine Herausforderung, da man natürlich nicht mit einem deutschen WM Spiel konkurrieren wollte. Doch das der ausgewählte Freitag ausgerechnet der kälteste Tag der letzten Wochen sein würde, ließ sich nicht erahnen.

Trotz allem fanden sich zahlreiche Besucher ein, um sich auf den reservierten Plätzen von Gastronom Filippo Giacalone kulinarisch und von der Stadtkapelle Wiesloch musikalisch verwöhnen zu lassen.

Dirigent Harald Weber hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, durch welches in diesem Jahr zum ersten Mal Leonie Fiala gekonnt führte.