Nachwuchs der Stadtkapelle sucht noch Mitfahrer – Anfänger können jetzt noch einsteigen – Tag der Blasinstrumente am 9. Februar

Im Jahr 2021 wird in Zürich wieder das Weltjugendmusikfestival stattfinden. Hierbei handelt es sich um ein internationales Festival für Amateur-Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 9 und 25 Jahren. Seit 1985 reisen für jedes Festival bis zu 4.500 Jugendliche aus aller Welt nach Zürich, um Gleichgesinnte anderer Vereine aus aller Welt zu treffen, mit ihnen zu musizieren und sich mit ihnen in verschiedenen Kategorien zu messen. Insgesamt 170 Orchester aus 40 Ländern trafen sich in den vergangenen 30 Jahren zu einem faszinierenden musikalischen Wettstreit.

Die Jugendstadtkapelle beginnt bereits jetzt mit den Planungen und Vorbereitungen für das Festival. „Wir werden sowohl unsere Jugendarbeit als auch die musikalische Entwicklung unserer Ensembles - die Jugendstadtkapelle und die Junioren - gezielt auf das Festival ausrichten“, berichtet Christine Waibel, die Jugendleiterin der Stadtkapelle. „Wir beginnen bereits am 9. Februar mit einem Tag der Blasinstrumente, an dem wir möglichst viele Kinder und Jugendliche neu für ein Blasinstrument oder Schlagzeug begeistern wollen.

Seit ca. 7 Jahren ist es guter Brauch, dass die Jugendstadtkapelle Alte und Kranke in der Adventszeit mit Adventsliedern eine Freude bereitet. So waren die jungen Musikerinnen und Musiker auch dieses Jahr wieder im Johann-Philipp-Bronner-Haus und im Hospiz zu Gast, um den Menschen dort eine vorweihnachtliche Freude zu bereiten.

Dieses Mal wurden die Kinder und Jugendlichen von einigen Musikerinnen und Musikern der Stadtkapelle begleitet. Nicht, weil sie das nicht alleine gekonnt hätten, sondern weil wir denken, dass es gut ist, wenn Jung und Alt etwas gemeinsam tun. So war der Altersunterschied zwischen dem jüngsten Mitglied der Jugendstadtkapelle Wiesloch (Rebecca am Fagott) und dem ältesten Musiker der Stadtkapelle (Horst am Tenorhorn) knapp 60 Jahre! Beeindruckend! 

Ein Erlebnis der besonderen Art machten die Kinder und Jugendlichen der Jugendstadtkapelle Ende September.

Sie nutzten einen der letzten schönen Sommertage, ließen alle Instrumente zu Hause und machten sich auf nach Viernheim in den Kletterwald. Dort erwarteten sie 12 Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen. Es galt, Bäume zu erklimmen, sich auf wackeligen Elementen von Baum zu Baum zu bewegen.  Für die jüngeren in 5 Metern Höhe, für die älteren ging es bis zu 16 Meter hoch.

Am meisten Spaß machten die bis zu 120 m langen Rutschen oder die Tunnelröhren, in denen es stockfinster war.

Mut und Schwindelfreiheit waren ebenso gefragt, wie Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft. Es war ein gelungenes Miteinander, vor allem auch für die ganz neuen Kinder in der Gruppe, die erst vor wenigen Wochen zur Jugendstadtkapelle gestoßen sind.

 

Vielen Dank allen Eltern, die die jungen Musikerinnen und Musiker nicht nur nach Viernheim gefahren haben, sondern sie auch in schwindelnder Höhe begleitet haben!

 

 

Seit September 2017 hat die Jugendstadtkapelle Wiesloch mit Pascal Morgenstern eine neue musikalische Leitung. Nun ist er ein halbes Jahr im Amt. Daher wird es Zeit, Ihnen Pascal Morgenstern heute etwas genauer vorzustellen. In einem Kurzinterview war Pascal bereit uns zudem ein paar besondere Einblicke in seine Arbeit und sein Privatleben zu geben.

Der gebürtige Oldenburger spielte nach dem Abitur im Rahmen seines Wehrdienstes für zwei Jahre als Posaunist im Heeresmusikkorps I Hannover.

Ein erfolgreich abgeschlossenes Diplomstudium im künstlerisch-pädagogischen Fach Posaune an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Andreas Kraft sowie ein Aufbaustudium in den Fächern Orchestersolist und Kammermusik an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Ehrhard Wetz schlossen sich an. In dieser Zeit war Pascal Morgenstern festes Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Akademist der Essener Philharmoniker.

Im Januar 2018 fand der 55. Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" in der Musik- und Singschule Heidelberg statt. Vier Musiker/innen der Jugendstadtkapelle waren angetreten, um ihr Können in der Solowertung unter Beweis zu stellen. Alle konnten sich unter den Augen der kritischen Jury in der jeweiligen Altersgruppe behaupten.

So erzielte Mailin Vogt, 14 Jahre auf der Oboe einen zweiten Preis. Jeweils einen ersten Preis erhielten Daniel Schaper, 11 Jahre auf der Posaune, Lisa Olinger, 11 Jahre auf der Oboe und Niklas Waibel, 13 Jahre auf dem Saxophon.

Einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb erhielt Jara Vogt, 14 Jahre auf der Posaune. Wir wünschen ihr beim nächsten Vorspiel alles Gute!