(hds) Beim „Tag der Instrumente“ in den Räumlichkeiten der Musikschule Südliche Bergstraße hatten Kinder und Jugendliche Gelegenheit, in das Programmangebot der Institution „reinzuschnuppern“ und das eine oder anderen Instrument mal auszuprobieren.  Seit Jahren bereits wird dies angeboten, um dem interessierten Nachwuchs die Chance zu eröffnen, sich vor Ort zu innformieren und unter fachmännischer Anleitung auch selbst in die Tasten oder Saiten zu greifen, mal an den unterschiedlichen Instrumenten zu testen und eventuell vorhandene Neigungen auszubauen.

 

Viele interessierte Eltern waren mit ihren Kindern gekommen, um sich über das breite Angebot der Musikschule zu informieren. Zunächst stand ein Vorspielen auf dem Programm, bei dem Schülerinnen und Schüler in ihren jeweiligen Auftritten die Instrumente präsentierten. Ob Marimbaphon, Klavier, Saxophon oder Gitarre – die Bandbreite war beeindruckend. Björn Strangmann, der Musikschulen-Leiter, lieferte dazu informative Erläuterungen.

 

Später konnten sich die interessierten, kleinen Gäste dann selbst versuchen, ihre Fähigkeiten austesten. Sowohl in der Villa der Schule als auch im Kulturhaus herrschte emsiges Treiben, in den verschiedenen Räumlichkeiten wurde fleißig geübt. Querflöte, Schlagzeug und auch Akkordeon durften genutzt werden, um so vielleicht versteckte Talente ans Tageslicht zu fördern. „Der Praxistest ist für die Kinder von großer Bedeutung“, meinte der Musikschulen-Chef. Und so ertönte aus den Räumen der Villa und dem Kulturhaus im Verlauf des Nachmittags so mancher Ton, der sicherlich noch Optimierungspotential in sich barg. Im kleinen Park, zwischen Kulturhaus und Villa gelegen, gab es einen Infostand und vom Elternbeirat und dem Förderverein wurden Kaffee und Kuchen verkauft.

 

Die Jugendstadtkapelle unter der Leitung von Karin Seibel spielte bei herrlichem Wetter ein kleines Open-Air-Konzert und das „I`m a Believer“, jener Kultsong der Monkeys, war fast in der gesamten Gerbersruhstraße zu hören. Die Rock-Formation „The Base Kicks“ der Musikschule ließ Fetziges ertönen und zum Abschluss stand am Abend noch ein kleines Konzert in Sachen Pop-Gesang auf dem Programm, das von Michelle Walker und Susanne Piro zusammengestellt worden war.

 

In Wiesloch findet diese Veranstaltung einmal pro Jahr statt, seit zwei Jahren nunmehr auch in Walldorf. „Dadurch können wir die Besucherströme etwas entzerren“, informierte Strangmann. Ein „Lieblingsinstrument“ gibt es bei den Kindern nicht. „Das wechselt von Jahr zu Jahr, wenn auch Gitarre und Klavier nach wie vor hoch im Kurs stehen“, so Strangmann. Derzeit werden im Zuständigkeitsbereich der Musikschule rund 2100 Schülerinnen und Schüler betreut.

 

 

 

 

 

 

RNZ-Artikel von H-D. Siegfried